Urlaubstag am Bauernhof

Es war ein herrlich erhol- und unterhaltsamer Tag am und um den Bauernhof von Sabines Familie.


Nach einem wunderbaren Frühstück sind Sabine, Heidi, die Ludwig und ich zum Schwarzsee bei Kitzbühel gefahren. Wir haben dort eine kleine Spazierrunde gemacht.



Ein kleines Tier-Such-Foto für zwischendurch.


Das Kapitel der ungewöhnlichen Hinweis-Schilder wurde wieder etwas erweitert.



Die Sackgasse für Wanderer ist offensichtlich ein weiterer Versuch von deutschen Bauernhofkäufern, Wanderer von ihren Grundstücken fern zu halten.


Spannender ist aber folgendes Schild:



Die verkehrte Sackgasse: über die Bedeutung wird in Fachkreisen noch gestritten. Die eine Lehrmeinung sieht sie als Hinweisschild beim Hinausfahren aus einer Sackgasse - im Sinne von "Achtung, da ist wieder normaler Verkehr".


Eine andere Sichtweise darauf versteht das Schild als Hinweis, rechtzeitig nach links oder rechts anzubiegen, um nicht in eine Mauer zu fahren.


Auffällig waren auf jeden Fall die vielen Baustellen - es gab eigentlich keinen Zeitpunkt, wo man nicht zumindest eine Baustelle gesehen hat. Das ist insofern überraschend, da wir ja wissen, wie streng und konsequent die Tiroler Bauordnung eingehalten wird (nach dem Motto: Brauchscht a Umwidmung - red ma kurz)


In der Gastronomie ist das eine oder andere Lokal auch noch nicht vollständig aus der Coronapause zurückgekehrt. Neben oft sehr kurzen Öffnungszeiten sind auch die Abläufe noch nicht so eingespielt. Ich hab zum Beispiel eine Suppe und dann einen Kaiserschmarrn bestellt (weil beim Kaiserschmarrn auf eine 20 minütige Wartezeit in der Speisekarte verwiesen wurde). Der Kaiserschmarrn war auf jeden Fall als erstes da - noch wor den Salat-Gerichten von Heidi und Sabine und vor meiner Suppe. Die Kellnerin hat sich zwar entschuldigt und den Schmarrn wieder mitgenommen, aber danach kam lange nix und nach einer halben Stunde steigt dann doch die Irritation. Es kam dann die Suppe, aber bei Sabines Salat mit Hühnerstreifen fehlte Entscheidendes - nämlich die Hühnerstreifen. Irgendwann war dann alles da, aber auf den Kaffee haben wir verzichtet - eine weitere Stunde war zeitlich nicht drinnen.


Nach einer Siesta auf dem Bauernhof hat es dann zu regnen begonnen und wir haben uns für ein selbst gemachtes Abendessen entschieden. Kurz vor dem Abendessen ist auch noch Sabines Schwester gekommen, die auch Heidi heisst.


Am Abend haben wir noch den Ausblick vom Bauernhof genossen ...


...und dann haben uns die Tiroler Schwestern Watten beigebracht...



... und ein wirklich netter und gemütlicher Tag ist zu Ende gegangen. Morgen geht es schon wieder weiter - schade eigentlich.

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