40: Von Leutasch nach Lermoos

In Kürze: Gemütliche Wanderung durchs Almenparadies mit Besuch in Reutte.


Heute wollte ich am liebsten gar nicht aus dem Bett. Draußen schirch, drinnen ein eigenes Bett in einem eigenen Zimmer - warum also aufstehen und weitergehen?


Ich bin zwar dann doch aufgestanden, hab mir aber für jeden Handgriff urviel Zeit gelassen, so dass ich erst gegen 3/4 10 weggekommen bin.


Anfangs ging es entlang der Leutschacher Ache durch die verschiedenen Ortsteile von Leutschach.



Entlang des Weges hab ich ein interessantes Stammkundenbindungs-System gefunden:



Also wenn ihr auch eine eigene Tafel wollt, müsst ihr nur 10 Jahre lang im Tirolerhof Urlaub machen. Bemerkenswert ist die Tafel rechts unten. Ein belgisches Ehepaar war schon 60! Mal dort - Reschpekt.


Auch hier dürfte das Hochwasser ein größeres Problem gewesen sein da ich immer wieder Spuren davon gesehen hab. So war es nicht verwunderlich, dass der Weg entlang des Flusses teilweise wegen Hochwasser gesperrt war. Als Wegsperrenprofi dachte ich mir aber: Das ist keine "Achtung Gefahr-Sperre", sondern eher eine "Da liegt noch ein Baum am Weg und wir wollen nicht, dass sich ein Urlauber aufregt-Sperre".


Ganz so war es allerdings nicht, denn eine entgegenkommende deutsche Familie hat mir gesagt, dass ein Teil des Weges fehlt. Zuerst dachte ich, die übertreiben ein bisserl, aber ich hab die Stelle dann von der anderen Seite des Flusses gesehen.



Eventuell war die Wegsperre doch angebracht.


Danach ging es ins Gaistal, das mit dem Beinamen - das Almenparadies - wirbt. Es gibt dort wirklich einiges an Almen und als überzeugter Unterstützer der lokalen Wirtschaft bin auch bei Vieren eingekehrt.


Der Weg war zwar fast durchgehend eine breite Forststraße,



es hat aber immer wieder schöne Ausblicke



und viel Wasser - auch spontan entstandene kleine Teiche



und Wasserfälle gegeben.



Gegen Ende ist der Weg dann durch ein Skigebiet gegangen, war aber trotzdem ok. Die Kühe haben hier noch eine zusätzliche Aufgabe



... als Wächterinnen der Schneekanonen.


Kurz vor Lermoos bot sich noch ein beeindruckender Blick auf die Zugspitze.



Von Lermoos hat mich dann Birgit mit ihrem Bruder Martin abgeholt und wir sind ins Elternhaus nach Reutte gefahren.


Dort hat Birgits Mama köstliche Kässpatzen (ich hoffe, richtig geschriebeb) zubereitet und danach haben Birgit, Erwin (Birgit Mann) und ich noch nett geplaudert und ein (maximal zwei) Glaserl getrunken.



Herzlichen Dank für die Einladung!




Morgen geht es in einer etwas kürzeren Etappe nach Nassereith, wo ich wieder abgeholt werde. Von wem und wie könnt ihr im nächsten Blog erfahren.


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