36: Von Jenbach nach Pertisau am Achensee

In Kürze: Rückfahrt von Deutschland nach Jenbach, dann kurze Regenetappe.


Ich bin Feiern gar nicht mehr gewohnt und statt Ausschlafen sind wir schon um 8 Uhr aufgewacht, aber Schlaf wird so wie so überbewertet.


Beim Frühstück haben wir dann die fröhlichen und ausgeschlafen Gesichter von einigen anderen aus Österreich angereisten Hochzeitsgästen gesehen. Dann kam das große Verabschieden.



Niki war so nett und hat mich nach Tirol mitgenommen. Da er noch ein bisserl länger gefeiert hat als ich, hab ich die erste Etappe übernommen.



Da wir über den Achensee nach Tirol gefahren sind (auf der A8 waren 40km Stau angesagt), haben wir zuerst bei meinem heutigen Ziel vorbeigeschaut und ich hab schon ein paar Sachen dort gelassen. Danach ging es zum Bahnhof Jenbach, dem Endpunkt meiner letzten Etappe. Vielen Dank fürs Hinbringen, Niki!



Dieses leicht verfallene Haus steht vis a vis vom Bahnhof Jenbach. Wenn man sich von der Mieselsüchtigkeit des Wetters inspirieren lässt, könnte man das als "Die Toleranz verliert ihren Glanz" interpretieren.


Wenn man eigentlich schon im Ziel war, ist die Motivation immer etwas trickreich. Aber ein bisserl Frischluft tut gut und daher geh ma's an. Es regnet ein bisserl aber das Wetter soll ja noch besser werden.


In Jenbach fährt ja nicht nur die normale Bahn, sondern auch die Zillertalbahn (Schmalspur-) und die Achenseebahn (Zahnradbahn) und teilweise entlang der Achenseebahn ist mein Weg verlaufen.



Ich vermute aber, dass die pleite ist, weil sowohl im zugehörigen Bahnhof als auch auf der Strecke war Tote Hose. Das Wetter ist dann umgeschlagen. Von leichtem auf starken Regen. Positiv gesehen kam zur inneren Reinigung auch eine Äußere dazu.


Ich hab dann noch einen Ausflug zu einem Indianerdorf der Apachen gemacht.



Aber selbst Winnetou hat es zu viel geregnet und er ist im Wigwam geblieben.



Der letzte Teil des Weges war entlang des Achensees. Eigentlich eine sehr nette Uferpromenade, aber durch das Wetter gab es zwischen See und Ufer einen eher fließenden Übergang.



Im Hotel angekommen bereite ich mich noch auf meine dreitägige Karvendel-Tour vor und bin faktisch mitten in den Vorbereitungen eingeschlafen.

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