26: Von Lungötz nach Werfenweng

Kurz: Anstrengend und schön mit Pool- & Sauna-Ausklang.


Eigentlich sollte es heute schön sein. Aber das war der Blick aus dem Fenster von heute Früh:



Schon wieder Regen! Bergfex sagt aber, dass es um 8 Uhr (in der Früh) aufhört. Also frühstücke ich einmal. Um 8 Uhr 20 regnet es immer noch. Das heißt ich starte heute wieder in voller Regenmontur.


Nachdem die heutige Route ein kurzes Stück durch den Ort geführt hat (so lange ist er ja nicht), ist der Weg von der Hauptstraße scharf rechts in den Wald abgebogen. Wobei Weg etwas irreführend ist. Vielmehr hat es sich um eine 360 Grad Teststrecke für Regenausrüstungen gehandelt. Dass von oben Regen kommt ist ja noch nicht ungewöhnlich, aber rechts und links waren die Pflanzen schulterhoch und nass wie die Rollen in einer Waschstraße. Und von unten ist man knöchelhoch im Gatsch versunken.



Ich muss nicht erwähnen, dass meine Ausrüstung den Test bestanden hat.


Heute sind ja 900 Höhenmeter am Programm und dementsprechend geht es am Anfang gleich einmal ordentlich hinauf. Und das Wetter hat sich immer noch nicht richtig entschieden.



Kommt der Nebel oder kommt er nicht? Die Frage wurde erst später beantwortet. Vorher hab ich die Karalm erreicht und sie war sogar bewirtschaftet. Ein Getränk, die Aussicht genießen und weiter geht's.



Die nächsten beiden Almen waren leider nicht zum Einkehren und nachdem ich schon fast alle Höhenmeter absolviert hatte, wäre eine Hütte durchaus angebracht. Aber erst gegen 3/4 drei hab ich das Heinrich Hackel Haus (diese Alpenvereinshütten klingen immer so streng) erreicht und das wohlverdiente Jauserl eingeschnitten. Werfenweng war jetzt schon in Blickweite.



Beim Hinuntergehen ist dann die Sonne herausgekommen und ich war bestens gelaunt, weil mir so richtig bewusst geworden ist, wie gut es mir geht und wie gut mir das tut.


Weil heute noch keine gefährlichen Tiere vorgekommen sind, hab ich noch kurz die Ziege des Tages fotografiert.



Im Hotel - und diesmal ist es wieder einmal ein richtig gutes - bin ich dann gleich ins Spa und hab die Sauna und den Pool genossen. Jetzt sitze ich auf der Hotel-Terrasse bei einem Gläschen Wein mit Blick auf den Hochkönig - das Leben kann manchmal grausam sein.



Morgen geht es dann schon ein Stück auf den Hochkönig aber das ist eine andere Geschichte.




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